Nach Übergabe der Einsatzstelle ins Karlsfeld wurden wir in den späten Abendstunden nochmals zur Katastrophenschutzhalle in Karlsfeld geschickt um dort bei der Sandsackfüllung zu Unterstützen. Vor Ort konnten wir jedoch nach kurzer Zeit dann abrücken und in den Feierabend gehen.
Während des Einsatzes in Karlsfeld wurden wir von der KEZ zu einem Einsatz in Dachau geschickt, kurz darauf aber wieder abbestellt, weshalb wir darauf wieder die Kollegen in Karlsfeld unterstützten.
Nachdem wir die Einsatzstellen in Sigmertshausen abgearbeitet hatten, wurden wir von der Kreiseinsatzzentrale (KEZ) zur Unterstützung der Feuerwehr Karlsfeld nach Karlsfeld entsendet. Hier halfen wir beim Abpumpen eines Industriegebäudes zusammen mit Kräften der Feuerwehr Karlsfeld.
Im Rahmen des Unwetters wurden wir zum Weiher in Sigmertshausen gerufen. Aufgrund des starken und anhaltenden Regens drohte dieser über die Ufer zu treten. Wir Erkundeten in regelmäßigen Abständen den Weiher um im Bedarfsfall weitere Maßnahmen einleiten zu können. Weitere Maßnahmen waren allerdings nicht nötig.
Zu Beginn des Unwetter-Wochenendes vom 01.06 / 02.06.2024 wurden wir über die KEZ zum Sandsackfüllen an die Katastrophenschutzhalle nach Hebertshausen gerufen. Noch während der Anforderung gingen allerdings mehrere Meldungen über Einsätze in Sigmertshausen ein, weshalb wir dann nicht nach Hebertshausen fuhren, sondern in Sigmertshausen tätig wurden.
Im Rahmen der diesjährigen Fronleichnamsprozession mit Umzug waren wir gleich doppelt gefordert. Während ein Teil unserer Mannschaft den Umzug, welche durch die gesamte Ortschaft ging, absicherte, nahm die Fahnenabordnung an der Prozession teil.
Nach zwei Stunden konnten wir den Einsatz beenden.
Am Dienstag Abend wurden wir von der Polizei zu einer Ölspur in Sigmertshausen nachgefordert. Es wurde festgestellt, dass eine Ölspur von Niederroth kommend durch Sigmertshausen bis Großinzemoos gezogen wurde. Durch die ILS wurde uns mitgeteilt, dass auch die Kameraden aus Niederroth in Ihrem Bereich bereits im Einsatz seien. Nach ca. 30 Minuten konnten wir von der Einsatzstelle wieder abrücken.
Nach einigen Übungsabenden mit Knoten- und Gerätekunde, sowie dem kompletten Löschaufbau, konnte am Mittwoch, den 22.05.2024 vor den Augen des Schiedsrichter-Teams die Leistungsprüfung „Wasser“ erfolgreich abgelegt werden.
„Variante II zu sehen ist mittlerweile eine echte Rarität im Landkreis“ so KBM Stefan Schneider. Gemeint ist damit der Aufbau, der in drei Varianten möglich ist.
Variante I: Außenangriff – Wasserentnahme aus Hydranten; Variante II: Außenangriff – Wasserentnahme mit Saugleitung und Variante III: Innenangriff – Wasserentnahme aus Hydranten
In der von uns abgelegten Variante II wird das Wasser aus einem offenen Gewässer mittels Tragkraftspritzenpumpe angesaugt und zur Wasserabgabe genutzt. Wir freuen uns, die Leistungsprüfung mit insgesamt null Fehlern abgelegt zu haben.
Herzlichen Dank an alle Teilnehmer fürs Engagement!
An dieser Stelle geht noch ein besonderer Dank an das Schiedsrichter-Team des Kreisfeuerwehrverband Dachau, unseren ersten Bürgermeister Dieter Kugler sowie unseren Kommandanten Christian und Daniela!
Ein Krankentransportwagen (KTW) bemerkte zufällig einen liegengebliebenen PKW mit Motorplatzer, beidem Betriebsstoffe ausliefen. Nach Absicherung der Einsatzstelle forderte uns die Besatzung des KTW nach. Nach dem Eintreffen wurde die Einsatzstelle abgesichert und nach Erkundung wurden die auslaufenden Betriebsstoffe gebunden.
Nach einer guten halben Stunde konnte der Einsatz beendet werden.
Am vergangenen Samstag, den 20.04.2024 durften wir im Rahmen der Katastrophenschutzübung „Kater2024“ mitwirken. Hier geht es zum ausführlichen Bericht der Kreisbrandinspektion Dachau –> Link